MONTAGEBEDINGUNGEN

Voraussetzungen für die Einhaltung der angegebenen Montagekosten

 

 

1. Leistungen des Bestellers vor Montagebeginn

 

  1. Die Zufahrtswege zum Gebäude müssen so be­schaffen sein, dass die zu montierenden Teile mit dem LKW unmittelbar an den Montageraum heran­geschafft werden können.

 

  2. Bei Anlieferung sind vom Besteller die EURO-Paletten und Gitter­boxen zu tauschen .

 

  3. Es müssen genügend große Eingänge zum Transport der Bau­teile sowie für die Einbringung von Hilfsmitteln (Gabel­stapler, Hubarbeitsbühnen) vorhanden sein.

 

  4. Das Abladen und der Transport der zu montierenden Ma­te­ria­lien zum Aufstellungsort gehört zu den Leis­tungen des Bestel­lers .

 

  5. Für das angelieferte Material steht am Aufstellungsort aus­­reichend Lagerfläche in einer allseits geschlosse­nen Halle zur Ver­fügung. Aus unsachgemäßer Lage­rung entstandene Schä­den werden durch uns nicht er­setzt.

 

  6. Der Montageraum ist vom Besteller so vorzubereiten, dass un­sere Monteure nach Eintreffen ohne Schwie­rigkeiten die Ar­­beit sofort aufnehmen und durchführen können. Die Boden­platte muss uns „besenrein“ mit den erforderlichen - vor­her fest­ge­leg­ten - Messpunkten für Höhen, Längs- und Quer­achsen über­geben werden .

 

  7. Elektrische Kraft- und Stromanlagen sowie ausreichende Be­leuchtung des Montageortes müssen vorhanden sein und kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ebenso werden sani­täre Anlagen kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

  8. Der Montageraum muss in der kalten Jahreszeit beheizt sein - mindestens +5ºC .

 

  9. Die Montagekosten gelten nicht für gekühlte Räume, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich festgelegt bzw. in der Bestellanforderung angegeben ist.

 

10. Für das Abstellen und Aufbewahren der Montagewerkzeuge etc. muss ein geeigneter, verschließbarer Raum bereit­ge­stellt werden.

 

11. Die Montagestelle muss für Schweißarbeiten nach den ein­schlä­gigen Unfallverhütungsvorschriften abge­sichert sein.

 

 

12. Die Tragfähigkeit des Fußbodens muss bauseits geprüft sein. Die Verankerung der Anlage auf ausreichend starkem Beton - C20/25 nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2- mittels Schwer­last­dübeln muss gewährleistet sein!

Die Möglichkeit der ungehinderten Einbohrung (kein Beweh­rungsstab ≥10mm) der Dübel­löcher muss gegeben sein. Sollte dies nicht möglich sein und es werden Kernlochboh­rungen notwendig, werden diese als Zusatzarbeiten kosten­pflichtig in Rechnung gestellt.

Die Aufstellung auf Asphalt- und Verbundpflasterböden ist ohne entsprechend dimensionierte Streifenfundamente nicht mög­lich!

Bei der Aufstellung auf Keller- u. Geschossdecken muss durch den Architekten des Bestellers die Tragfähigkeit für die Decken­konstruktion geprüft werden!

 

Bei magnesithaltigen Oberbelägen -Estrich- wird eine Fuß­plat­ten­isolierung und der Einsatz von Edelstahlankern er­for­der­lich! Für ein WHG (Wasserhaushaltsgesetz) Bereich ist eine spezielle Verankerung notwendig. Diese Mehrleistungen sind im Preis nicht enthalten, wenn im Ver­trag nicht ausdrücklich erwähnt!

 

 

13. Die Ebenheit des Fußbodens - Roh- oder Fertigbeton, auf wel­chem die Einrichtung aufgestellt wird, muss gemäß DIN18202, Tabelle 3 und RAL-RG 614, Abschnitt 3.3.4.2.2, innerhalb der nachstehenden zulässigen Abweichungen liegen:

             bis                 1 m Abstand:            4 mm

             über       1 -     4 m Abstand:            10 mm

             über       4 -  15 m Abstand:            12 mm

             über             15 m Abstand:            15 mm

In Bezug auf eine horizontale Hilfsebene im höchsten Punkt der Bodenplatte im Regalbereich darf die Vertikaltoleranz der Bodenfläche nicht größer als 16 mm sein. Bei Unebenheiten über die o. g. Werte ist zusätz­liches Monta­ge­material notwendig. Dieses wird extra in Rechnung gestellt oder muss im Falle von speziellen Bauteilen durch den Besteller auf eigene Kosten. Bei größeren Unebenheiten können weitere Kosten entstehen z. B. für Statik und Bodenveranke­rungen.

14. Sofern die Einrichtungen in erdbebengefährdeten Gebieten zur Aufstel­lung kommen, ist es seitens des Bestellers not­wen­dig, die jeweilige Nutzung aufzuzeigen, damit die erfor­der­lichen Maß­nahmen festgelegt werden können.

      Erdbebenlasten sind örtlich bedingte Zusatzlasten, die in der Be­rech­nung und bei der Auslegung der Bauteile von maß­geb­li­cher Bedeutung sind. Maßgebend hierfür ist die DIN4149, Teil 1 .

 

15. Nach beendeter Montage wird der Hallenboden von unse­ren Mon­teuren „besenrein“ gesäubert. Eine weitergehende Rei­ni­gung des Bodens sowie die Reinigung der Regalan­la­ge sind nicht im Leistungsumfang enthalten, sofern nicht schriftlich abweichend vereinbart in der Bestellanforderung.

 

 

2.   Allgemeine Montagebedingungen

 

  1. Im Bedarfsfall sind vom Besteller Hilfspersonal, Rüstzeug, He­be­werk­zeuge und evtl. Hubstapler mit einer für die Regal­höhe ausreichenden Hubhöhe kostenlos zur Verfügung zu stel­len, sofern nicht schriftlich abweichend vereinbart in der Bestellanforderung.

 

  2. Maurer- und Stemmarbeiten werden grundsätzlich bauseits aus­geführt. Nach einer Demontage erfolgt das Vergießen von Anker- und Dübellöchern bauseits.

 

  3. Die Aufstellung der Anlage wird nach den Zeichnungen bzw. nach den Aufstellplänen vorgenommen. Änderungen gegen­über den getroffenen Vereinbarungen bzw. Übernahme von Ar­beiten, die nicht zu dem Montageteil gehören, sind vor Ar­beits­­beginn mit dem Projektleiter von all4warehouse bzw. BITO durch­zu­sprechen und uns gesondert in Auf­trag zu geben.

 

  4. Der Montageleiter ist über bestehende Sicherheitsmaß­nah­men und -vorschriften vom Besteller zu unterrichten, so­weit die­se von unseren Monteuren beachtet werden müs­sen.

 

  5. Der Betreiber der Anlage muss alle baurechtlichen Vor­schrif­ten mit der zuständigen Baubehörde abklären.

 

  6. Dem Montageleiter von all4warehouse bzw. BITO ist die ordnungsgemäße Beendigung der Montage und Abnahme der Anlage zu bescheinigen .

 

  7. Rücknahme von Transportverpackung und Restmaterialien er­folgt nur bei ausdrücklicher Angabe während der Bestellanforderung.

  8. Bei der Ermittlung der Montagekosten sind wir davon aus­ge­gan­gen, dass ein ungestörter Montageablauf ohne bauseits be­dingte Unter­brechungen möglich ist. Sollte eine solche Un­ter­bre­chung nötig sein, muss diese vergütet werden. Der Bau­herr über­nimmt für die Zeit der Unterbrechung die Haf­tung für alle auf der Baustelle befindlichen, lagernden oder ein­gebauten Ma­te­rialien sowie die even­tuell erforderlichen Zwi­schen­lager­kosten.

 

  9. Die Kalkulation der Montagekosten basiert auf einer unein­ge­schränkten Arbeitsmöglichkeit zwischen 7.00 bis 20.00 Uhr.

 

10. Wartezeiten und Montageunterbrechungen, die nicht durch uns zu vertreten sind, sowie Mehrleistungen und nicht vorher angekündigte umfangreiche Unterweisungen werden im Stun­den­nachweis und nach Materialaufwand abgerechnet.

 

11. Sollte Montagebeginn eine Terminverschiebung durch den Besteller erfolgen, behält sich all4warehouse bzw. BITO vor, etwaig entstehende Mehrkosten geltend zu machen. Bei einer Stornierung gelten die in den AGB festgelegten Stornogebühren (VIII. Stornibedingungen).

 

12. Beeinträchtigungen des Montageablaufes durch gleich­zei­tige An­wesenheit von anderen Gewerken bzw. Firmen am Mon­tage­ort sind auszuschließen.

 

13. Wir führen Montagearbeiten nur zu den vorstehenden Be­din­gun­gen aus, sofern Abweichungen nicht ausdrücklich schrift­lich vereinbart sind.

      Bedingungen des Bestellers sind auch dann, wenn wir die­sen nicht ausdrücklich widersprechen, für uns gegen­stands­los .

 

      all4warehouse

      ein Service der BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH

November 2019